Hamburg & Norddeutschland

Laborcontainer für Hamburg

Deutschlands Life-Science-Hauptstadt braucht flexible Laborkapazität. Wir planen, bauen und liefern schlüsselfertige Containerlabore – von der Elbe bis zur Alster.

Start Laborcontainer Hamburg

Laborcontainer für Life Sciences, Pharma und Hafenanalytik in Hamburg

Hamburg ist einer der wichtigsten Life-Science-Standorte in Europa. Mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) und dem Helmholtz-Zentrum Hereon konzentriert sich hier geballte Forschungskompetenz auf kleinem Raum. Dazu kommen Unternehmen wie Beiersdorf, Eppendorf, Evotec, Indivumed und Philips – ein Ökosystem, das ständig neue Laborkapazität braucht.

Das Problem: Laborgebäude zu bauen dauert in Hamburg oft zwei Jahre und mehr. Zwischen Bebauungsplan, Hafenbehörde und Denkmalschutzamt vergehen Monate, bevor überhaupt ein Fundament gegossen wird. Gleichzeitig drängen klinische Studien, Forschungsprojekte oder Produktionsengpässe auf schnelle Lösungen.

Genau dafür sind Laborcontainer gebaut. Planexus plant und fertigt vollwertige, normgerechte Containerlabore – maßgeschneidert für Ihren Standort in Hamburg. Von der ersten Skizze bis zur schlüsselfertigen Übergabe übernehmen wir alles. Unsere Leistungen im Überblick →

Wo Laborcontainer in Hamburg gebraucht werden

Hamburg hat besondere Anforderungen – und genau dafür sind Containerlabore die richtige Antwort.

Klinische Forschung am UKE

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zählt zu den größten Forschungskliniken Deutschlands. Wenn eine neue Studie zusätzliche Laborkapazität unter BSL-2-Bedingungen erfordert, ist im Bestandsgebäude oft kein Platz. Ein Containerlabor steht auf dem Campus – betriebsbereit in Wochen statt Jahren.

Tropenmedizin und Infektionsforschung

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in St. Pauli arbeitet mit hochpathogenen Erregern. Zusätzliche BSL-3-Kapazität per Massivbau? Dauert Jahre. Ein Containerlabor mit BSL-3-Ausstattung – Unterdrucksystem, HEPA-Filtration, Autoklav – ist in 10 bis 14 Wochen einsatzbereit.

Wasseranalyse und Umweltmonitoring im Hafen

Der Hamburger Hafen ist Europas drittgrößter Seehafen. Wasserproben, Sedimentanalysen, Schadstoffmessungen – das erfordert Analytik direkt vor Ort. Ein mobiles Containerlabor steht auf der Kaikante und liefert Ergebnisse, ohne dass Proben quer durch die Stadt transportiert werden müssen.

Pharma-Produktion und Qualitätskontrolle

Hamburger Pharmaunternehmen wie Beiersdorf oder Evotec brauchen regelmäßig zusätzliche QC-Labore – sei es für neue Produktlinien, GMP-konforme Analysen oder während Umbauphasen. Ein Laborcontainer liefert die nötige Kapazität, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Mehr zu GMP-Reinraum im Container →

Was wir für Hamburg übernehmen

Von der ersten Idee bis zum betriebsfertigen Labor – als Hersteller mit eigener Fertigung, nicht als Vermittler.

Technische Fachplanung

CAD-Entwürfe, 3D-Visualisierungen und TGA-Konzepte – abgestimmt auf die Gegebenheiten Ihres Standorts in Hamburg, ob Campus, Hafengelände oder Industrieareal.

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Modulbau & Fertigung

Jeder Container wird individuell in unserem Werk in Albstadt gefertigt. Für Hamburg setzen wir auf verstärkten Korrosionsschutz – das maritime Klima verlangt das.

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Logistik & Montage

Transport per Tieflader über die A7 direkt nach Hamburg. Aufstellung per Kran – auch auf engen Klinikgeländen, Hafenarealen oder Uni-Campus.

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Laborausstattung

Abzüge, Sicherheitswerkbänke, Labormöbel, Kühlsysteme, Lüftungstechnik – eingebaut und betriebsfertig übergeben. Auf Wunsch GMP-konform.

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Beratung & Genehmigung

Wir beraten zu Normen, Baurecht nach HBauO, Zeitplanung und Kosten – und übernehmen die Abstimmung mit dem zuständigen Bezirksamt.

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Smart Lab Integration

Fernüberwachung, automatisierte Klimasteuerung, Zutrittskontrolle und Datenlogging – ideal für unbeaufsichtigte Standorte im Hafengebiet.

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Hamburg als Laborstandort – Branchen und Forschung

Hamburg ist nicht nur Hafen und Handel – die Stadt hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem der führenden Life-Science-Cluster Norddeutschlands entwickelt. Über 500 Unternehmen und Institutionen arbeiten hier in den Bereichen Pharma, Biotech, Medizintechnik und Umweltanalytik.

Forschungsinstitute und Hochschulen

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist mit über 14.000 Beschäftigten eine der größten Forschungskliniken Europas. Klinische Studien, Pathologie, Virologie – der Bedarf an flexibler Laborkapazität ist permanent hoch. Das DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) in Hamburg-Bahrenfeld betreibt Teilchenbeschleuniger und Röntgenquellen für die Materialforschung. Die Technische Universität Hamburg (TUHH) forscht an Verfahrenstechnik, Biotechnologie und Umwelttechnik. Das Helmholtz-Zentrum Hereon in Geesthacht, direkt vor den Toren Hamburgs, arbeitet an Küstenforschung, Polymerchemie und Materialwissenschaft.

Pharma und Industrie

Beiersdorf entwickelt und produziert in Hamburg-Eimsbüttel. Eppendorf, weltbekannt für Laborgeräte, hat seinen Hauptsitz in der Stadt. Evotec betreibt hier eine der größten Drug-Discovery-Plattformen Europas. Indivumed arbeitet an Tumorproben-basierter Diagnostik. Dazu kommen Unternehmen wie Olympus (Medizintechnik), Philips (Medical Systems) und ein dichtes Netz aus Analyse- und Umweltlaboren rund um den Hafen.

Maritime Analytik und Umwelt

Der Hamburger Hafen generiert eigenen Analysebedarf: Wasserqualität, Ballastwasser-Prüfungen nach IMO-Konvention, Sedimentanalysen und Schadstoff-Monitoring. Diese Aufgaben erfordern Labore direkt am Wasser – und nicht in einem Gebäude am anderen Ende der Stadt. Mobile Containerlabore sind hier die logische Lösung. Mehr zur Klimatisierung im Container →

Baurecht und Genehmigung in Hamburg

In Hamburg gilt die Hamburgische Bauordnung (HBauO). Laborcontainer fallen als temporäre bauliche Anlagen in vielen Fällen unter Verfahrensfreiheit – das heißt, keine Baugenehmigung erforderlich. Entscheidend sind Standort, geplante Nutzungsdauer und die Art der Labornutzung.

Besonderheiten in Hamburg: Die sieben Bezirksämter (Altona, Bergedorf, Eimsbüttel, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Harburg, Wandsbek) sind die zuständigen Baugenehmigungsbehörden. Im Hafengebiet gelten zusätzliche Regelungen der Hamburg Port Authority (HPA). Bei Aufstellungen in Naturschutzgebieten oder in der Nähe von denkmalgeschützten Gebäuden können weitere Auflagen greifen.

Wir übernehmen die gesamte Abstimmung mit den Behörden – von der Bauvoranfrage bis zur fertigen Genehmigung. Alles zum Thema Genehmigung im Detail →

Transparent & nachvollziehbar

Ihr Laborcontainer für Hamburg – so läuft es ab

Von der ersten Anfrage bis zur Rückgabe nach Projektende – ein strukturierter Prozess, der nichts dem Zufall überlässt.

01

Anfrage & Erstgespräch

Kennenlernen per Telko, Anforderungen klären, Rahmenbedingungen besprechen.

02

Standortprüfung

Standsicherheitsnachweis, Zufahrtssituation in Hamburg, ggf. Vor-Ort-Termin.

03

Planung & Fertigung

Maßfertigung in unserem Werk in Albstadt – mit verstärktem Korrosionsschutz für das Hamburger Klima.

04

Transport über die A7

Per Tieflader direkt nach Hamburg – ohne Sondergenehmigungen, ohne Verzögerungen.

05

Aufstellung & Montage

Kranaufstellung durch lokale Partner, Montage mit ortsansässigen Installateuren oder eigenem Trupp.

06

Übergabe & Service

Finale Prüfung, schlüsselfertige Übergabe, laufende Wartung und Remote-Überwachung.

Dezentrale Leitwarte – Ihre Anlage im Blick

Auch nach der Übergabe überwachen wir Ihre Containereinheit remote – egal ob in Hamburg-Eppendorf oder im Hafengebiet. Unsere dezentrale Leitwarte prüft Funktionstüchtigkeit, Klimadaten und Sicherheitssysteme in Echtzeit. Bei Störungen werden wir automatisch kontaktiert und reagieren, bevor ein Problem eskaliert. Mehr zu unserem Prozess →

Gut zu wissen

Fakten zu Laborcontainern in Hamburg, die bei der Entscheidung helfen.

8–12 Wochen statt 24 Monate

Planung, Fertigung und Aufstellung in Hamburg – während ein Laborneubau noch im Genehmigungsverfahren steckt.

HBauO – oft genehmigungsfrei

Temporäre Anlagen können in Hamburg ohne Baugenehmigung aufgestellt werden. Wir klären das mit dem zuständigen Bezirksamt.

BSL-2, BSL-3, GMP-Reinraum

Alle gängigen Sicherheitsstufen und Reinraumklassen im Container realisierbar – relevant für UKE, BNITM und Pharma.

Lieferung über die A7

Von unserem Werk in Albstadt nach Hamburg per Tieflader – Anlieferung und Kranaufstellung am selben Tag.

Maritimer Korrosionsschutz

Verstärkte Beschichtungen und feuchtigkeitsresistente Oberflächen – ausgelegt für das Hamburger Seeklima.

Schlüsselfertig und normgerecht

Komplett ausgestattet und betriebsbereit übergeben – nach DIN, GLP, GMP oder BioStoffV.

Warum Planexus für Hamburg

Es gibt mehrere Anbieter für Containerlabore in Deutschland. Aber nur wenige, die alles aus einer Hand liefern – Planung, Fertigung, Ausstattung, Logistik und Genehmigung. Planexus ist einer davon.

Unser Werk steht in Albstadt. Die Entfernung nach Hamburg ist kein Nachteil, sondern gut kalkulierbar: Der Transport über die A7 dauert einen Tag, die Aufstellung vor Ort einen weiteren. Für alles dazwischen – Planung, Abstimmung, Feinabstimmung – arbeiten wir digital und mit regelmäßigen Vor-Ort-Terminen.

Planexus ist Teil der Wesemann Holding – einem Unternehmen, das seit Jahrzehnten Laborausstattung, Labormöbel und technische Infrastruktur für Forschung und Industrie liefert. Wir bauen nicht nur den Container – wir verstehen, was ein Labor braucht, um sicher, normgerecht und effizient zu funktionieren.

Bundesweit haben wir Projekte für Universitäten, Kliniken, Pharmaunternehmen und Industriebetriebe realisiert. Unsere bisherigen Projekte → | Unser Team kennenlernen →

Häufige Fragen zu Laborcontainern in Hamburg

Die wichtigsten Fragen, die uns zu Laborprojekten in Hamburg und Norddeutschland gestellt werden.

Was kostet ein Laborcontainer in Hamburg?
Die Kosten hängen von Größe, Ausstattung und Sicherheitsstufe ab. Ein Analyselabor liegt in einem anderen Bereich als ein BSL-2-Container mit Schleusenkonzept. Sprechen Sie mit uns über Ihr konkretes Projekt – wir nennen Ihnen eine realistische Größenordnung.
Brauche ich in Hamburg eine Baugenehmigung für einen Laborcontainer?
Das regelt die Hamburgische Bauordnung (HBauO). Temporäre bauliche Anlagen sind in vielen Fällen verfahrensfrei. Bei dauerhafter Nutzung oder Aufstellung in sensiblen Bereichen wie dem Hafengebiet kann eine Genehmigung erforderlich sein. Wir klären das vorab mit den zuständigen Bezirksämtern.
Wie lange dauert die Lieferung eines Laborcontainers nach Hamburg?
Von der Auftragserteilung bis zur schlüsselfertigen Übergabe vergehen in der Regel 8 bis 12 Wochen. Der Transport von unserem Werk in Albstadt nach Hamburg erfolgt per Tieflader über die A7 und dauert einen Tag. Aufstellung und Inbetriebnahme planen wir gemeinsam mit Ihnen.
Kann ich einen Laborcontainer in Hamburg auch mieten?
Ja. Gerade für befristete Forschungsprojekte, Interimslösungen während Sanierungen oder klinische Studien bieten wir flexible Mietmodelle an. Auch Mietkauf ist möglich – so bleibt Ihr Budget planbar. Mehr zum Thema Mieten vs. Kaufen →
Gibt es BSL-2- oder BSL-3-Containerlabore für Hamburg?
Ja. Wir realisieren Containerlabore bis Schutzstufe BSL-3 – mit Unterdrucksystemen, HEPA-Filtration, Schleusenkonzepten und allen Anforderungen nach BioStoffV und TRBA 100. Besonders relevant für die Forschungsstandorte am UKE und BNITM.
Eignet sich ein Laborcontainer für den Einsatz im Hamburger Hafengebiet?
Ja. Unsere Container sind für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen ausgelegt – auch für das maritime Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und Salzluft. Korrosionsschutz, verstärkte Klimatisierung und feuchtigkeitsresistente Oberflächen sind auf Wunsch Standard. Im Hafen werden Laborcontainer z. B. für Wasseranalysen, Umweltmonitoring und Gefahrstoffprüfungen eingesetzt.

Laborprojekt in Hamburg? Sprechen Sie mit uns.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben – ob Pharmaforschung in Eppendorf, Wasseranalytik am Hafen oder ein Interimslabor auf dem Uni-Campus. Wir melden uns in der Regel am gleichen Tag.